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Ergebnis meiner Recherche

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 17:09
von philoton
Guten Abend,
erstmal vielen Dank für die zahlreichen konstruktiven Meinungen. Ich habe nun das für mich optimale Werkzeug gefunden: Bias Peak Pro, eine Software, mit der ich die einzelnen Tracks zu einer Playlist zusammenfassen und die Crossfades zwischen den Nummern sehr komfortabel bearbeiten kann. Funktioniert prima! Und auch auf dem Mac ;-)
Als ich heute morgen auf das Problem gestossen bin, hätte ich allerdings auch nicht gedacht, dass das doch nochmal eines extra Programms bedarf, um Pausen zwischen Tracks zu unterbinden... man lernt eben nie aus!
Viele Grüsse allerseits und schönen Abend
philoTon

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 09:09
von Rainer
Du könntes höchstens versuchen mit einen anderen Brennprogramm zu arbeiten. Das alte WinOnCD bot hier eine recht kompfortable PQ-Editierung. Man mußte dann das gesamte Wer an einem Stück zu einer einzigen WAV-Datei bouncen und konnte dann nachträglich die Trackmarken und auch Subindexe setzen, ohne Unterbrechung.
Oder ich könnte Dir Hilfe anbieten:
Wenn Du willst, kannst Du von mir noch eine Kopie des WINONCD bekommen. Oder alternativ: Schicke mir eine CD ohne Trackmarken - also das Stück durchgehend - und ich setze Dir auf dem SADiE die Marken so wie gewünscht. SADiE macht das unterbrechungsfrei.
Schicke mir mal eine Mail, ich gebe Dir dann meine Adresse.

Grüße
Rainer

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 09:32
von philoton
Lieber Rainer,
besten Dank wieder mal für die schnelle und freundliche Antwort. Dein Angebot ist äusserst grosszügig! Da ich mich aber sozusagen "weiterentwickeln" will, ist die Variante, die Trackmarks von Dir setzen zu lassen zwar verlockend, aber nicht zukunftsweisend ;-)
---> Ich würde das gerne selbst können (weil so etwas ja auch wieder vorkommen wird!) und muss einfach eine Lösung finden, die sich bei mir zuhause anwenden lässt. Danke Dir trotzdem 1000 Mal!
Da ich mit Mac arbeite, werden mir die von Dir angesprochenen Programme wenig nutzen, oder?! (Abgesehen davon scheint mir die Investition für ein SADIE-System/Software im Augenblick etwas zu hoch, wenn es "nur" um Trackmarks geht...). Gibt es denn eventuell auch noch andere Möglichkeiten? Vielleicht mit intelligent gesetzten (Cross-)Fades?
Gruss
philoTon

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 10:00
von Tonmaus
SWIW machen manche Toast Versionen zwei Sekunden Pause zwischen den Titeln. Da kannst Du faden so viel Du willst, Du hast ein Loch
Preiswerte und funktionale CD Brennsoftware gibt es für den PC zuhauf. Zu meinen MAC Zeiten brauchte man für Audio CDs immer JAM. Ansonsten ist mir noch WaveBurnerPro bekannt.
Ich kann mir aber nicht verkneifen, dass man für Klassikschnitt/Mastering auf ProTools wiklich nicht über eine angemessene Plattform verfügt. Für OSX wäre hier eher Soundblade angesagt, für den PC Wavelab, Samplitude wenn es günstiger sein soll, (Der Spaß geht so bei 300 Euro los) oder Sequoia, Pyramix oder eben Sadie für ein professionelles Besteck.
LG,
Tonmaus

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 10:43
von GerhardS
Moin,
für deine Zwecke ist CD Architect von Sony (ex Sonic Foundry) genau das richtige Programm. Alle Freiheitsgrade für Indizes und Subindizes.
Ich benutze es schon seit Jahren und hatte bisher nie irgendein Problem.
Kostet bei TonAldi unter 100?.
LG
Gerhard


CD Architect Spezifikation

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 11:17
von philoton
Danke für den Tip, bin aber wie gesagt Mac-User und insofern klappt der CD Architect auch nicht... buhuu!
Die vorhin erwähnte Jam-Software gibt es wohl nur noch im Verbund mit Roxio Toast. Auch nirgends einzeln gefunden... hmmm...
Trotzdem danke!
philoTon

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 12:01
von DasIch
Hallo, ich nutze genau dein System. Mac, Protools und zum brennen Toast.
Was du da gemacht hast, hab ich schon oft ohne Probleme gemacht.
Pause auf 0 sec. und gut.
Ich weiß nicht wieso, aber einmal hatte ich das selbe Problem, hörbarer Trackübergang.
Mit der Jam-Software, ging es dann. Und ja, es gibt sie nur noch im Verbund mit Roxio Toast.

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 13:19
von M. Hein
Moin,
kann es sein daß du beim Brennen die Option "Disc at Once" aktivieren mußt, damit keine Aussetzer hörbar werden?
Gruß
M. Hein

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Sa 7. Apr 2007, 03:42
von eloquenzio
Das Problem liegt im Format einer CD: Die kleinste akustische Einheit, aus denen ein CD-Track aufgebaut ist, ist genau 1/75 Sekunde lang = 588 Samples bei 44,1 kHz Sampling-Frequenz. Wenn man diese Einheit nicht genau trifft, gibt es hörbare Unterbrechungen.
Ich mache es immer so: Wenn die einzelnen Regionen, die zum bouncen eingerichtet werden, nicht genau auf volle Sekunden gelegt werden können, mache ich eine vorläufige Markierung. Die Länge des so abgeteilten Stücks in Samples wird durch 588 geteilt; das nächste ganzzahlige Ergebnis wird mit 588 multipliziert und als Länge der Region eingegeben, dann mache ich die endgültige Markierung für die Region (Apfel-E). Die so erzeugten Abschnitte ergeben beim Brennen mit Toast und 0 Sekunden Pause eine absolut unterbrechungsfreie Wiedergabe, die auch in itunes 7 ff. funktioniert. Etwas umständlich, aber ohne zusätzliche Software auf dem Mac zu realisieren und mit etwas Übung geht es auch sehr schnell.
Leider habe ich noch nicht herausgefunden, ob und wie man in ProTools einen "custom grid" von 1/75 Sekunden Schrittweite einrichten kann, dann ginge es einfacher.

Re: Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Sa 7. Apr 2007, 20:21
von Tonmaus
... kann ja sein dass PT im Zusammenspiel mit manchen CD Programmen solche Sperenzchen verursacht. Was stimmt ist dass eine ID auf der CD nur an einer Framegrenze positioniert werden kann. Ein Masteringprogramm, das Dateien samplegenau zusammenfügen kann hat aber den Freiheitsgrad die Marke an einer auf Frames gerundeten Position im Master abzusetzen, so lange sie den DAO Modus unterstützt. Toast arbeitet aber im TAO modus und setzt den Laser bei jedem Track neu an. Erst hierdurch entsteht ein Fehler auf der CD.
ProTools verwenden die meisten ja aus einem Grund den man abfälling mit "Millionen Fliegen (oder auch: Konzile) können nicht irren" bezeichnet. Es ist aber eine unbestreitbare Tatsache, dass ProTools das Authoring von CDs nicht unterstützt und deshalb eventuell einfach ein ungenügendes Tool für einen auf CDs ausgreichteten Workflow ist. Ich selber bin 1999/2000 daher von ProTools weg gegangen, und habe es nie mehr vermisst...
(Wenn man es denn verwenden will ist eben ein zusätzlicher Exportschritt in ein masteringfähiges Programm notwendig. Nun gut, wer Zeit und Geld dazu hat...)
/Tonmaus

Re: Wozu das Tamtam: NERO ist die Antwort

Verfasst: Fr 6. Apr 2007, 11:37
von Tonmaus
Lieber Thomas,
gibt's Nero auch für Mac? ;-)
/Tonmaus

Trackmarks bei klassischer Musik

Verfasst: Do 5. Apr 2007, 08:43
von philoton
Guten Morgen,
ich stehe vor dem Problem, ein Stück klassische Musik (Passion von Telemann) auf CD brennen zu wollen (von mir gemachte Aufnahme). Die Idee ist, die Rezitative, Chöre, Arien usw. durch Trackmarks einzeln anwählbar zu machen. Das Problem: Wenn ich die Rezitativ, Arien, Chöre etc. einzeln bounce und dann in TOAST die Titel hintereinander abspiele (Einstellung 0 Sekunden für die Pause zwischen den Titeln ist natürlich gewählt), gibt es doch immer eine hörbare Unterbrechung zwischen den Tracks. Hmmm...
Ist es überhaupt sinnvoll, die einzelnen Nummern als separate Dateien zu bouncen, oder wäre es besser, die ganze Passion am Stück zu nehmen und Trackmarks anschliessend einzusetzen?
Problem: Ich bin einer der ProTools-Nutzer (bitte, hierzu ist jeder Kommentar in wertender Form unnötig, ich kenne die allgemeine Meinung inzwischen) und dieses Programm bietet mir nur die Bounce to Disk-Funktion an, aber nicht die Möglichkeit, nur Trackmarks zu setzen.
Habt Ihr irgendwelche Ideen, wie man das Problem lösen könnte?
Danke und schöne Grüsse
philoTon

Wozu das Tamtam: NERO ist die Antwort

Verfasst: Fr 6. Apr 2007, 10:32
von Thomas
Spezielle Programe sind gar nicht erforderlich.
NERO schafft es in jeder Version, bruchlose Übergänge zwischen einzelnen Tracks zu schaffen, wenn einfach nur die Option "Keine Pausen zwischen Tracks" im Wizard angekreuzt wird. Habe das gerade selbst gemacht. Es sind keinerlei Pausen noch Knackser bei Übergängen zu hören.
Gruß, Thomas