Zurück zur analogen 'Wärme'
-
ThomasT
Re: Wo ist das mathematische Problem?
Ich muss allerdings einschränken, dass ich das nicht generell so sehe.
Nur in Hinsicht auf Bandsättigung. (die eigl. urspr. benutzt wurde weil es keine Compressoren gab in den 50ern. Nicht _weil_ sie so gut klingt, sondern _trotzdem_ sie so besch... klang. Aber Geschmäcker ändern sich halt...)
Analoge EQs, analoge Compressoren setze ich ganz gerne ein, sie klingen z.T. besser und lassen sich schöner bedienen. Gute Digitale Plugins brauchen immer zu viel Rechenleistung.
Und der ADI-8 ist in der Hinsicht ideal. Man hört eine zusätzlich DA-AD-Wandlung.
Aber nur im direkten AB-Vergleich.
Nur in Hinsicht auf Bandsättigung. (die eigl. urspr. benutzt wurde weil es keine Compressoren gab in den 50ern. Nicht _weil_ sie so gut klingt, sondern _trotzdem_ sie so besch... klang. Aber Geschmäcker ändern sich halt...)
Analoge EQs, analoge Compressoren setze ich ganz gerne ein, sie klingen z.T. besser und lassen sich schöner bedienen. Gute Digitale Plugins brauchen immer zu viel Rechenleistung.
Und der ADI-8 ist in der Hinsicht ideal. Man hört eine zusätzlich DA-AD-Wandlung.
Aber nur im direkten AB-Vergleich.
-
Jan
Re: Wo ist das mathematische Problem?
Nun ja, ... erwischt! Denn auch ich schleife ab und an mal das eine oder andere analoge Gerät über DA-AD ein, wenn's denn mal sein muß. Manches gute Analoggerät hat man halt schon viele Jahre im Studio und es lohnt dann kaum, ein digitales Pendant (wenn es denn das oft überhaupt so gibt) teuer zu kaufen.
-
Rainer
Re: Wo ist das mathematische Problem?
Nein es gibt sowas nicht, bestenfalls in der Parapsychologie. Aber letztere ist keine Wissenschaft und wir brauchen sie auch nicht. Es gibt keine Wirkung ohne Ursache. Was oftmals nur nicht gelingt, ist die ZUORDNUNG eines Hörereignisses zur physikalischen Ursache. Dies zu erforschen ist Aufgabe und Inhalt der Psychoakustik. Auch was im Kopf erst entsteht, hat physikalische Ursachen und die gilt es zuzuordnen. Aber daß 2 Signale gleiche Zeitfunktionen hätten - und was anderes als Zeitfunktionen sind Musik- oder Sprachsingnale nicht - und sich verschieden anhören, gibt es definitiv nicht, das ist Aberglaube aus den hifi-Spinnerecken, der anscheinend unausrottbar ist. Alles was man hört kann man auch messen.
MfG
Rainer
MfG
Rainer
-
rackerlui
Re: Wo ist das mathematische Problem?
hi,
sorry, ich denke das ist vollkommener quatsch.
ansonnsten könnte man garkeine externe hardware mit in das digitale system einbinden, denn ein insert wandelt auch 2x.
sorry, ich denke das ist vollkommener quatsch.
ansonnsten könnte man garkeine externe hardware mit in das digitale system einbinden, denn ein insert wandelt auch 2x.
-
rackerlui
Re: Wo ist das mathematische Problem?
hi rainer,
..du willst jetzt nicht allen ernstens behaupten ich sei ein hifi spinner, oder ?? reiß dich bitte etwas zusammen und flippe nicht gleich aus wenn man dich mal nicht verstehen kann !!
und das man den cocktailparty effekt messen kann, das musst du mir leider erst beweisen bevor ich´s glaube. sorry aber das wird schwer !!
lieber rainer, die denke "alles was ich nicht physikalisch erklären kann gibt es nicht" solltest du schnellst möglich sein lassen.
damit tust du dir keinen großen gefallen, denn auch dir könnte eines tages mal ein schicksal widerfahren, welches DU nicht erklären kannst. du bist halt nicht der einzige tontechniker, der so denkt, bzw. gedacht hat.
ich denke eher daß das als wissenschaftsspinnerei abzutun ist.
besten gruß und schönen tach noch...
..du willst jetzt nicht allen ernstens behaupten ich sei ein hifi spinner, oder ?? reiß dich bitte etwas zusammen und flippe nicht gleich aus wenn man dich mal nicht verstehen kann !!
und das man den cocktailparty effekt messen kann, das musst du mir leider erst beweisen bevor ich´s glaube. sorry aber das wird schwer !!
lieber rainer, die denke "alles was ich nicht physikalisch erklären kann gibt es nicht" solltest du schnellst möglich sein lassen.
damit tust du dir keinen großen gefallen, denn auch dir könnte eines tages mal ein schicksal widerfahren, welches DU nicht erklären kannst. du bist halt nicht der einzige tontechniker, der so denkt, bzw. gedacht hat.
ich denke eher daß das als wissenschaftsspinnerei abzutun ist.
besten gruß und schönen tach noch...
-
rackerlui
Re: Wo ist das mathematische Problem?
ich vergass...
schonmal ´nen tinitus gemessen ? kann man gut hören glaubs mir.
schonmal ´nen tinitus gemessen ? kann man gut hören glaubs mir.
-
ThomasT
Re: Wo ist das mathematische Problem?
Ich häng mich da jetzt mal als bisheriger stiller mitleser mit rein.
Den Cocktailpartyeffekt und seine Wirksamkeit (also die Rechenleistung des Gehirns) anhand des Ausgangsmaterial zu messen ist tatsächlich relativ schwierig, derzeit noch unmöglich, weil man die Rechnungen des Gehirns nachvollziehen müsste.
Weiterhin kann man wohl auch kaum den Lautstärkeeindruck eines Schallsignals messen, da das Gehör - genau wie der Sehsinn - an einen mittleren Schalleindruck adaptiert. Das Autoradio nach einem Konzert erscheint leiser als am nächsten Morgen.
Was man aber messen kann ist, dass beim Cocktailparty-effekt Schall dasein muss. Man könnte auch messen wie laut die "unterschwellige Botschaft" sein muss.
Man kann das Vorhandensein und die Stärke des Schalls aus dem Autoradio messen.
Man kann messen, dass am Abend und Morgen der Schallpegel gleich war. Ergo der Unterschied Physio- oder Psychologisch sein muss.
Man kann messen, dass was da ist.
Man kann messen ob was unterschiedlich oder gleich ist.
Klingt es ungleich obwohl es messtechnisch gleich ist, liegt entweder ein Messfehler vor oder es ist wieder psychologisch.
Man kann nicht alles erklären. Man kann nicht alles messen. Das ist logisch.
In diese Lücken aber jetzt sensationelle hörbare Unterschiede hineininterpretieren zu wollen ist aber auch völlig unseriös.
Wenn man etwas nicht messen kann, dann liegt es nahe das der Effekt _unter_ der Messbarkeitsschwelle liegen _muss_. Daher sehr klein sein muss.
Wenn man andererseits bedenkt, dass das Gehör einem Streiche spielt und zwar in Grössenordnungen die weit überhalb der Messbarkeitsschwelle liegt (ich erinnere an den ausgeschalteten oder falschen Kanal-EQ, der trotzdem einen "hörbaren" Effekt hat...ist sicherlich schon jedem hier passiert) dann liegt es nahe, dass die unmessbaren Effekte höchstwahrscheinlich auch nur eingebildet sein.
Und zwischen tatsächlich hörbar und eingebildet kann nur ein AB-Blindtests, besser ein Doppel-AB-Blindtest (auch Versuchsleiter kennt nicht das wahre Signal) unterscheiden. Was ja auch Rainer immer wieder betont. Unmessbare aber hörbare Effekte müssen sich im AB-Test bewähren und dort bestätig werden.-
Aber nur allzuoft erweisen sie sich eben als eingebildet.
Und daher ist es eine vernünftige Default-Annahme alle unmessbaren aber hörbaren Effekte erstmal als Einbildung abzutun, bis sie ihre tatsächliche Hörbarkeit bewiesen haben!
Ihr redet aneinander vorbei und merkt es nichtmal.und das man den cocktailparty effekt messen kann, das musst du mir leider erst beweisen bevor ich´s glaube. sorry aber das wird schwer !!
lieber rainer, die denke "alles was ich nicht physikalisch erklären kann gibt es nicht" solltest du schnellst möglich sein lassen.
Den Cocktailpartyeffekt und seine Wirksamkeit (also die Rechenleistung des Gehirns) anhand des Ausgangsmaterial zu messen ist tatsächlich relativ schwierig, derzeit noch unmöglich, weil man die Rechnungen des Gehirns nachvollziehen müsste.
Weiterhin kann man wohl auch kaum den Lautstärkeeindruck eines Schallsignals messen, da das Gehör - genau wie der Sehsinn - an einen mittleren Schalleindruck adaptiert. Das Autoradio nach einem Konzert erscheint leiser als am nächsten Morgen.
Was man aber messen kann ist, dass beim Cocktailparty-effekt Schall dasein muss. Man könnte auch messen wie laut die "unterschwellige Botschaft" sein muss.
Man kann das Vorhandensein und die Stärke des Schalls aus dem Autoradio messen.
Man kann messen, dass am Abend und Morgen der Schallpegel gleich war. Ergo der Unterschied Physio- oder Psychologisch sein muss.
Man kann messen, dass was da ist.
Man kann messen ob was unterschiedlich oder gleich ist.
Klingt es ungleich obwohl es messtechnisch gleich ist, liegt entweder ein Messfehler vor oder es ist wieder psychologisch.
Man kann nicht alles erklären. Man kann nicht alles messen. Das ist logisch.
In diese Lücken aber jetzt sensationelle hörbare Unterschiede hineininterpretieren zu wollen ist aber auch völlig unseriös.
Wenn man etwas nicht messen kann, dann liegt es nahe das der Effekt _unter_ der Messbarkeitsschwelle liegen _muss_. Daher sehr klein sein muss.
Wenn man andererseits bedenkt, dass das Gehör einem Streiche spielt und zwar in Grössenordnungen die weit überhalb der Messbarkeitsschwelle liegt (ich erinnere an den ausgeschalteten oder falschen Kanal-EQ, der trotzdem einen "hörbaren" Effekt hat...ist sicherlich schon jedem hier passiert) dann liegt es nahe, dass die unmessbaren Effekte höchstwahrscheinlich auch nur eingebildet sein.
Und zwischen tatsächlich hörbar und eingebildet kann nur ein AB-Blindtests, besser ein Doppel-AB-Blindtest (auch Versuchsleiter kennt nicht das wahre Signal) unterscheiden. Was ja auch Rainer immer wieder betont. Unmessbare aber hörbare Effekte müssen sich im AB-Test bewähren und dort bestätig werden.-
Aber nur allzuoft erweisen sie sich eben als eingebildet.
Und daher ist es eine vernünftige Default-Annahme alle unmessbaren aber hörbaren Effekte erstmal als Einbildung abzutun, bis sie ihre tatsächliche Hörbarkeit bewiesen haben!
-
ThomasT
Re: Wo ist das mathematische Problem?
Das ist aber ein Problem _deines_ digitalen Systems. Ich schleife digitale externe Effekte immer auch digtial ein. Und wenn es ein analoger Effekt ist muss eh eine DA-AD-Wandlung erfolgen.externe hardware mit in das digitale system einbinden, denn ein insert wandelt auch 2x.
-
Rainer
Re: Wo ist das mathematische Problem?
Hallo Racker,
Bitte interpretiere nicht irgendwelche Dinge in meine Aussagen, die nicht drin stehen. Ich habe Dich nicht als Hifi-Spinner bezeichnet und auch keinen Anlaß dazu dies zu tun. Ich habe nur ausgesagt, daß diese Meinungen aus den Hifi-Spinnerecken kommen, weil einfach deren Fachwissen nicht ausreichend genug ist um die Zusammenhänge zu verstehen. Leider schleicht sich diese Denkweise auch immer mehr in Profikreise ein, was mich zu der Überzeugung gelangen läßt, daß man es immer mehr verlernt, mal kritisch über einen Sachverhalt nachzudenken.
Das Argument was Du mir hier unterstellst ""alles was ich nicht physikalisch erklären kann gibt es nicht"" habe ich auch niemals behauptet. Ich habe ja vorsichtshalber die "Parapsychologie" angeführt. Dort kann man im Grunde genommen überhaupt nichts physikalisch erklären. Aber darauf will ich jetzt nicht eingehen, weil es absolut off topic ist.
Ich bin aber fest davon überzeugt, daß alles was es gibt, sich physikalisch erklären läßt und daß alles was wir HÖREN und EMPFINDEN eine physikalische Ursache hat und wenn sich ein Hör- oder Empfindungseindruck ändert, sich auch die physikalische Ursache ändern muß. Dieses Prinzip der Kausalität gilt so lange sich die Erde dreht und gilt im ganzen Universum. Folglich ist auch der Cocktailpartyeffekt physikalisch zuordenbar. Mit anderen Worten: Wir wissen sehr genau, welche physikalischen Voraussetzungen vorliegen müssen um diesen Effekt zu erzeugen. Daß man in der Psychoakustik nichts messen könne, ist eine falsche Behauptung. Messen kann man zwar nicht ob Du oder wer auch immer eine Schallquelle außerhalb oder innerhalb des Kopfes lokalisiert und an welchem Ort, aber messen kann man die physikalischen Voraussetzungen die zu diesem Effekt führen und folglich ist im Umkehrschluß eine Aussage möglich was zu tun ist, damit eine bestimmte Empfindung eintritt. Könnte man das alles nicht, wäre es noch nie gelungen auch nur irgendein Effektgerät zu bauen. Gerade die Entwicklung von Effektgeräten aller Art, setzt doch genaueste Kenntnis der psychoakustischen Phänomene voraus, sprich: Die physikalischen Parameter auf der einen Seite und die Zuordnung des empfundenen psychoakustischen Effektes zu dem physikalischen Paramter auf der anderen Seite und auch umgekehrt. Und genauso ist es auch beim Hören mit Röhren- oder Röhrenimitationen: Wir können sehr genau ausmessen wie sich die Signale unterscheiden, wenn es sich um eine Imitation oder um eine echte Röhre handelt.
Was Deine Erwähnung mit dem Tinnitus betrifft, so hast Du dabei übersehen, daß es sich hier um ein medizinisches Problem handelt und nicht um ein akustisches Signal was - wie im Falle des Hörens von Schallereignissen in Form von Luftschallwellen - von außen auf das Ohr einwirkt (es kann ja auch nur von der Person gehört/wahrgenommen werden, die unter dem Tinnitus leidet und nicht - im Gegensatz zu einem Schallereignis von außen - von einer anderen Person). Beim Tinnitus handelt es sich folglich nicht um ein akustisches Ereignis, sondern um eine Störung im menschlichen Organismus, die sich dann so auswirkt, als würde man Töne hören. Das aber ist eine ganz andere Ebene, die mit unserer Tontechnik - sprich mit der Erzeugung von Schallereignissen nichts zu tun hat. Ich weiß nicht wie weit die Tinnitusforschung heute ist, aber ich kann mir vorstellen, daß man daran arbeitet dies auch mit objektiven Methoden festzustellen ob eine Tinnituserkrankung vorliegt oder nicht.
Ich bin weit entfernt von Wissenschaftsspinnerei, sondern denke realistisch. Aber noch weiter entfernt bin ich von jeglichem Aberglauben, daß es Dinge gäbe die rational nicht erklärbar seien und als eine Art "vom Himmel gegeben" hingenommen werden müßten. Wenn Wissen und Verstehen durch Glaube und Aberglaube ersetzt werden, begibt man sich auf ein außerordentlich gefährliches Glatteis. Dann nämlich ist es zu esoterischen Auswüchsen nicht mehr weit und gerade die Hifi-Szene zeigt deutlich was das für Blüten treibt.
MfG
Rainer
Bitte interpretiere nicht irgendwelche Dinge in meine Aussagen, die nicht drin stehen. Ich habe Dich nicht als Hifi-Spinner bezeichnet und auch keinen Anlaß dazu dies zu tun. Ich habe nur ausgesagt, daß diese Meinungen aus den Hifi-Spinnerecken kommen, weil einfach deren Fachwissen nicht ausreichend genug ist um die Zusammenhänge zu verstehen. Leider schleicht sich diese Denkweise auch immer mehr in Profikreise ein, was mich zu der Überzeugung gelangen läßt, daß man es immer mehr verlernt, mal kritisch über einen Sachverhalt nachzudenken.
Das Argument was Du mir hier unterstellst ""alles was ich nicht physikalisch erklären kann gibt es nicht"" habe ich auch niemals behauptet. Ich habe ja vorsichtshalber die "Parapsychologie" angeführt. Dort kann man im Grunde genommen überhaupt nichts physikalisch erklären. Aber darauf will ich jetzt nicht eingehen, weil es absolut off topic ist.
Ich bin aber fest davon überzeugt, daß alles was es gibt, sich physikalisch erklären läßt und daß alles was wir HÖREN und EMPFINDEN eine physikalische Ursache hat und wenn sich ein Hör- oder Empfindungseindruck ändert, sich auch die physikalische Ursache ändern muß. Dieses Prinzip der Kausalität gilt so lange sich die Erde dreht und gilt im ganzen Universum. Folglich ist auch der Cocktailpartyeffekt physikalisch zuordenbar. Mit anderen Worten: Wir wissen sehr genau, welche physikalischen Voraussetzungen vorliegen müssen um diesen Effekt zu erzeugen. Daß man in der Psychoakustik nichts messen könne, ist eine falsche Behauptung. Messen kann man zwar nicht ob Du oder wer auch immer eine Schallquelle außerhalb oder innerhalb des Kopfes lokalisiert und an welchem Ort, aber messen kann man die physikalischen Voraussetzungen die zu diesem Effekt führen und folglich ist im Umkehrschluß eine Aussage möglich was zu tun ist, damit eine bestimmte Empfindung eintritt. Könnte man das alles nicht, wäre es noch nie gelungen auch nur irgendein Effektgerät zu bauen. Gerade die Entwicklung von Effektgeräten aller Art, setzt doch genaueste Kenntnis der psychoakustischen Phänomene voraus, sprich: Die physikalischen Parameter auf der einen Seite und die Zuordnung des empfundenen psychoakustischen Effektes zu dem physikalischen Paramter auf der anderen Seite und auch umgekehrt. Und genauso ist es auch beim Hören mit Röhren- oder Röhrenimitationen: Wir können sehr genau ausmessen wie sich die Signale unterscheiden, wenn es sich um eine Imitation oder um eine echte Röhre handelt.
Was Deine Erwähnung mit dem Tinnitus betrifft, so hast Du dabei übersehen, daß es sich hier um ein medizinisches Problem handelt und nicht um ein akustisches Signal was - wie im Falle des Hörens von Schallereignissen in Form von Luftschallwellen - von außen auf das Ohr einwirkt (es kann ja auch nur von der Person gehört/wahrgenommen werden, die unter dem Tinnitus leidet und nicht - im Gegensatz zu einem Schallereignis von außen - von einer anderen Person). Beim Tinnitus handelt es sich folglich nicht um ein akustisches Ereignis, sondern um eine Störung im menschlichen Organismus, die sich dann so auswirkt, als würde man Töne hören. Das aber ist eine ganz andere Ebene, die mit unserer Tontechnik - sprich mit der Erzeugung von Schallereignissen nichts zu tun hat. Ich weiß nicht wie weit die Tinnitusforschung heute ist, aber ich kann mir vorstellen, daß man daran arbeitet dies auch mit objektiven Methoden festzustellen ob eine Tinnituserkrankung vorliegt oder nicht.
Ich bin weit entfernt von Wissenschaftsspinnerei, sondern denke realistisch. Aber noch weiter entfernt bin ich von jeglichem Aberglauben, daß es Dinge gäbe die rational nicht erklärbar seien und als eine Art "vom Himmel gegeben" hingenommen werden müßten. Wenn Wissen und Verstehen durch Glaube und Aberglaube ersetzt werden, begibt man sich auf ein außerordentlich gefährliches Glatteis. Dann nämlich ist es zu esoterischen Auswüchsen nicht mehr weit und gerade die Hifi-Szene zeigt deutlich was das für Blüten treibt.
MfG
Rainer
-
jeff
Re: Wo ist das mathematische Problem?
*vorsicht satiere*
hey, ich frag jetzt nicht! was du dir bei der wandlung:
elekrisch -> optisch, optisch -> elektrisch, elekrisch -> optisch, optisch -> elektrisch einfängst
dieses posting ist !keine! aufforderung einen neuen nebenkriegsschauplatz zu eröffnen!
*satiere aus*
zum thema...
einer der reize der analogen (röhren) technik ist das sie einen gewissen grad von zufall ins spiel bringt. die teile verhalten sich im gewissen rahmen unvorhersehbar. das kann das programm interessant machen, kann aber auch genau das falsche sein. je nach dem.
es gibt leute die bevorzugen ein keatives chaos auf ihrem schreibtisch, andere brauchen es aufgeräumt und ohne kaffeetassenringe.
bei all der mathematik und physik die in unserer brange anwendung findet, sollte nicht vergessen werden das die musik die wir produzieren in ersterlinie ein ausdruck eines oder mehrerer gefühle (definitiv nicht messbar!) darstellt.
die mittel die gewählt werden sind in ersterlinie so auzuwählen das das gefühl der musik getroffen wird.
wenn dazu gehört eine extrem nebengeräuschfreie produktion zu fahren ist das genauso legitim wie röhren "matsch".
ich bleibe dabei...
es kommt immer darauf an was es zu erreichen gilt.
am ende ist das eine geschmacksfrage. über den (auch nicht messbar) lässt sich bekanntlich streiten. ich z.B. ertrage 12 ton musik nicht, egal wie sie produziert wurde.
zitat:
"ES GIBT KEINE GERECHTIGKEIT ES GIBT NUR MICH"
der tot, terry pratchet.
es gibt nicht den einzigen weg!
seit lieb zueinander!
grüße
hey, ich frag jetzt nicht! was du dir bei der wandlung:
elekrisch -> optisch, optisch -> elektrisch, elekrisch -> optisch, optisch -> elektrisch einfängst
dieses posting ist !keine! aufforderung einen neuen nebenkriegsschauplatz zu eröffnen!
*satiere aus*
zum thema...
einer der reize der analogen (röhren) technik ist das sie einen gewissen grad von zufall ins spiel bringt. die teile verhalten sich im gewissen rahmen unvorhersehbar. das kann das programm interessant machen, kann aber auch genau das falsche sein. je nach dem.
es gibt leute die bevorzugen ein keatives chaos auf ihrem schreibtisch, andere brauchen es aufgeräumt und ohne kaffeetassenringe.
bei all der mathematik und physik die in unserer brange anwendung findet, sollte nicht vergessen werden das die musik die wir produzieren in ersterlinie ein ausdruck eines oder mehrerer gefühle (definitiv nicht messbar!) darstellt.
die mittel die gewählt werden sind in ersterlinie so auzuwählen das das gefühl der musik getroffen wird.
wenn dazu gehört eine extrem nebengeräuschfreie produktion zu fahren ist das genauso legitim wie röhren "matsch".
ich bleibe dabei...
es kommt immer darauf an was es zu erreichen gilt.
am ende ist das eine geschmacksfrage. über den (auch nicht messbar) lässt sich bekanntlich streiten. ich z.B. ertrage 12 ton musik nicht, egal wie sie produziert wurde.
zitat:
"ES GIBT KEINE GERECHTIGKEIT ES GIBT NUR MICH"
der tot, terry pratchet.
es gibt nicht den einzigen weg!
seit lieb zueinander!
grüße
-
Jonas
Re: Wo ist das mathematische Problem?
Welche Blüten die HiFi-Scene treibt, kann man hier bei Ebay sehen. Da gibt es die "verbesserte", also getunte CD:
Siehe den Link:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... %3AIT&rd=1
Die CD ist optisch getuned !
Da das Abtastprinzip der CD auf Interferenz basiert, muß jede Störung des Strahls mit seinen vom schrägen Rand der Pits und von den Innenloch/ Außenkanten reflektierten Resten vermieden werden, da diese das Ergebnis negativ beeinflussen würden. Aus der Kreisform der CD-Spur und der Badewannenform der Pits mit seinen schrägen Flanken ergibt sich zwangsläufig, daß Laserstrahlanteile seitlich abgelekt werden (exakt auf dem Radius der CD), sich nach innen und aussen bewegen und wieder genau auf den Ausgangs- (=Abtast-) punkt zurückgespiegelt werden.
Um dies zu verhindern wurde um die CD mit einem schwarzen bzw. grünen Filzstift am Außenrand und Mittelloch ein Film gemalt, der diffuse Anteile von Laserstrahl absorbiert. Der Klang wird dadurch etwas wärmer, die räumliche Abbildung ist weiträumiger und punktgenauer bei gleichzeitig angenehmer Hochtonwiedergabe.
Also, es handelt sich hierbei nicht um "KRITZELEIN" sondern um eine "hörbare" Verbesserung der CD !
CD optisch getuned
Siehe den Link:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... %3AIT&rd=1
Die CD ist optisch getuned !
Da das Abtastprinzip der CD auf Interferenz basiert, muß jede Störung des Strahls mit seinen vom schrägen Rand der Pits und von den Innenloch/ Außenkanten reflektierten Resten vermieden werden, da diese das Ergebnis negativ beeinflussen würden. Aus der Kreisform der CD-Spur und der Badewannenform der Pits mit seinen schrägen Flanken ergibt sich zwangsläufig, daß Laserstrahlanteile seitlich abgelekt werden (exakt auf dem Radius der CD), sich nach innen und aussen bewegen und wieder genau auf den Ausgangs- (=Abtast-) punkt zurückgespiegelt werden.
Um dies zu verhindern wurde um die CD mit einem schwarzen bzw. grünen Filzstift am Außenrand und Mittelloch ein Film gemalt, der diffuse Anteile von Laserstrahl absorbiert. Der Klang wird dadurch etwas wärmer, die räumliche Abbildung ist weiträumiger und punktgenauer bei gleichzeitig angenehmer Hochtonwiedergabe.
Also, es handelt sich hierbei nicht um "KRITZELEIN" sondern um eine "hörbare" Verbesserung der CD !
CD optisch getuned
-
Heinrich
Re: Wo ist das mathematische Problem?
In den 50ern gab es also keine Kompressoren?
Und Bandsättigung klingt per se schlecht?
Und die Welt ist eine Scheibe?
Na dann...
Wie wär's, jeder benützt einfach nur sein Equipment und macht das Beste daraus? Denn eine ALLGEMEINE Überlegenheit digital versus analog (vice versa) gibt's eben nicht (womit das ganze Thema abgehandelt ist!). Oder glaubt jemand hier allen Ernstes, ein Yamaha O2R sei einem Neve 8078 ÜBERLEGEN? Oder umgekehrt ein Capricorn einem Behringer UNTERLEGEN?
Gruss,
Heinrich
Und Bandsättigung klingt per se schlecht?
Und die Welt ist eine Scheibe?
Na dann...
Wie wär's, jeder benützt einfach nur sein Equipment und macht das Beste daraus? Denn eine ALLGEMEINE Überlegenheit digital versus analog (vice versa) gibt's eben nicht (womit das ganze Thema abgehandelt ist!). Oder glaubt jemand hier allen Ernstes, ein Yamaha O2R sei einem Neve 8078 ÜBERLEGEN? Oder umgekehrt ein Capricorn einem Behringer UNTERLEGEN?
Gruss,
Heinrich
-
Rainer
Re: Wo ist das mathematische Problem?
Das mit dem "grünen Filzstift" ist schon lange bekannt und es gibt da auch genügend Leute die daran glauben. Ich kenne jemand, der mit einem solchen Freak einen Doppeltbildtest gemacht hat und dabei hat dieser Freak mit Pauken und Trompeten kläglich versagt! Interessant sind dann immer wieder die Ausreden der Freaks die dann ihr Versagen entschuldigen sollen...
Grüße
Rainer
Grüße
Rainer
-
rackerlui
Re: Wo ist das mathematische Problem?
okidoki,
das habe ich verstanden.
besten gruß
racker
das habe ich verstanden.
besten gruß
racker
-
ThomasT
Re: Zurück zur analogen 'Wärme'
Ein kleiner Nebenaspekt kam eigl. noch nicht zur Sprache:
Hör dir mal aktuelle Rock/Pop/Metal-Produktionen an. Ich finde sie z.T. sehr steril. Getriggerte oder programmierte Drums. Sans-Amp statt röhrende Box. Synthies/Sampler statt echte Strings.
Klar dass da viel steril klingt!
Und jetzt versucht man die alte "analoge" Wärme hinzubekommen indem man den sterilen digitalen Kram verröhrenmatscht. Ohne zu realisieren, dass man echte Drums und echte Instrumte braucht...deswegen klingen alte 70/80er Rockproduktionen "wärmer" und "authentischer".
Hör dir mal aktuelle Rock/Pop/Metal-Produktionen an. Ich finde sie z.T. sehr steril. Getriggerte oder programmierte Drums. Sans-Amp statt röhrende Box. Synthies/Sampler statt echte Strings.
Klar dass da viel steril klingt!
Und jetzt versucht man die alte "analoge" Wärme hinzubekommen indem man den sterilen digitalen Kram verröhrenmatscht. Ohne zu realisieren, dass man echte Drums und echte Instrumte braucht...deswegen klingen alte 70/80er Rockproduktionen "wärmer" und "authentischer".
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 29 Gäste
